Warum Patenschaften für Studenten?

Was Sie bekommen:

Viele Partner schätzen den Kontakt zur Ihrem Patenstudent / Ihrer Patenstudentin sehr. Am Leben eines jungen Menschen in einem Entwicklungsland teilzuhaben eröffnet Einblicke in eine andere Welt und kann sehr bereichernd sein. Zudem können Sie sicher sein, mit Ihrer Spende von 35 oder 50 Euro monatlich das Leben eines benachteiligten Menschen ganz maßgeblich zu erleichtern. Das gibt zurecht ein gutes Gefühl, wie auch diese Patin findet:

JuttaDurch Zufall , auf Veranlassung einer jungen Freundin, die in Ruanda ein Praktikum machte, kam ich zur Patenschaft mit einem ruandischen Student. Heute freuen wir uns beide über einen regelmäßigen Austausch per WhatsApp. Ich schätze es besonders, den Erhalt meiner Spende regelmäßig direkt vom Empfänger bestätigt zu bekommen. Im Vergleich zu vielen anderen Organisationen kann ich sicher sein, dass 100% des Geldes auch ankommen.Haben Sie den Mut, einem jungen Menschen in Ruanda eine Berufsausbildung zu ermöglichen und zu einer aussichtsreicheren Zukunft zu verhelfen! Der Austausch nach Ruanda wird auch eine Bereicherung für Sie selbst sein.

 

Was Sie geben:

Die Idee, Patenschaften für ruandische Studenten zu organisieren, entstand im Jahr 2011.  In diesem Jahr wurden die staatlichen Stipendien für alle Universitätsstudenten zugunsten einer stärkeren Förderung der Primarschulen abgeschafft. Für viele ruandische Studenten bedeutete der Wegfall dieser staatlichen Unterstützung das Aus ihres Studiums. Somit waren auch die Projekte von RVCP gefährdet. Über die Organisation von Patenschaften wollten wir versuchen, besonders engagierte und bedürftige Studenten finanziell zu unterstützen, um ihnen den Fortgang ihres Studiums und ihres ehrenamtlichen Engagements zu ermöglichen.

Heute wurden die staatlichen Stipendien nach zahlreichen Protesten  teilweise wieder eingeführt. Die Studenten wurden hierfür entsprechend des Vermögens ihrer Elten in vier Kategorien eingeteilt. Der Kategorie 1 und werden Familien ohne Einkommen und mit keinem bzw. sehr geringem Landbesitz zugeordnet.  Studenten dieser Kategorie erhalten ein staatliches Stipendium.  Familien der Kategorien 3 und 4 erhalten keinerlei staatliche Unterstützung, wobei die Studenten die ungerechte Zuordnung zu den Kategorien beklagen.

Der Lebensstil ruandischer Studenten ist vergleichsweise bescheiden. In der Regel essen sie in der Mensa zwei Mahlzeiten täglich bestehend aus Grundnahrungsmitteln wie Reis, Bohnen, Maniok, Kochbananen und Kohl. Fleisch und Milch sind teuer und stehen seltener, je nach Einkommen einmal wöchentlich oder nur zu besonderen Anlässen auf dem Speiseplan. Zwei bis sechs ruandische Studenten teilen sich ein Zimmer im Wohnheim.

Ein Student, der so günstig wie möglich lebt, hat etwa die folgenden Ausgaben:

  RWF Euro (ca.)
Essen (Mensa) 18.000 23
Unterkunft (Wohnheim) 5000 6
Materialien (Bücher, Kopien, Schreibblöcke etc.) 5000 6
Täglicher Bedarf (Kleidung, Seife, Zahnpasta etc.) 5000 6
Telefonkarten 1500 2
Transport 5000 6
TOTAL 39.500 49

Insgesamt benötigt ein Student also um die basalen Bedürfnisse zu decken rund 40.000 RWF (50 Euro). Das staatliche Stipendium beträgt derzeit 25.000 RWF (32 Euro).  Häufig wird von den Studenten erwartet, dass sie von ihrem Stipendium zusätzlich ihre Familien unterstützen.  Anders als in Deutschland gibt es in Ruanda kaum Jobs für Studenten. Wer keine zusätzliche Unterstützung durch Freunde oder Verwandte erhält, muss Kosten sparen, indem der Lebensstandard weiter gesenkt wird, bspw. durch den Verzicht auf Mahlzeiten (viele Studenten essen dann nur einmal täglich oder alle zwei Tage) oder gemeinsame Aktivitäten


Hostels
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Studentenwohnheime. Früher teilten sich 2 Studenten ein Bett. Heute hat aus hygienischen Gründen jeder Student das Anrecht auf ein eigenes Bett. 2-6 Personen teilen sich ein Zimmer. Die neu gebauten Studentenwohnheime stehen ausschließlich Studentinnen des ersten Semesters zur Verfügung – eine Maßnahme, um die zahlreichen ungewollten Schwangerschaften unter Erstsemestlern zu minimieren.

 

 

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